Spieltheorie

Die unmöglichkeit der Reziprozität in den einfachen Nullsummenspielen

Jedes Spiel, in der die Summe der Auszahlungen der Spieler immer Null ergibt – der Gewinner also genau so viel erhält wie der Verlierer abgeben muss – werden Nullsummenspiele genannt. Diese Definition des Nullsumenspiels bedeutet also, dass in einem Bimatrix-Fall die Interessen jedes Spielers komplett konträr sind, weswegen die Zweipersonen (Zweiakteur)-Nullsummenspiele auch als antagonistische oder streng kompetitive Spiele bezeichnet werden. Der einfachste Auszahlungsmatrix würde beispielsweise wie folgend aussehen:

\r\n

\

Spieler 1/Spieler 2 Aktion C Aktion D
Aktion A -1, 1 1, -1
Aktion B 1, -1 -1, 1

Die beste lebensnahe Exemplifizierung eines solches Nullsummenspiels wäre ein sportlicher Wettkampf zwischen zwei Personen oder Mannschaften. An einem solchem Beispiel ist es am deutlichsten zu sehen, dass in einer solchen Interaktion keinerlei Reziprozität entstehen kann. Der Gewinn einer Seite ist immer dem Verlustbetrag der anderen Seite gleich. Es gibt keinen Ausgang des Spiels, welches für beide Seiten mindestens annährend zufrieden stellend wäre. \r\nAusgeschlossen müssten jedoch eigentlich solche Spiele, wo es die Möglichkeit des Ausgangs „Unentschieden“ gibt – im Fall solcher Spiele könnte unter bestimmten Umständen die Eventualität gewisser reziproker Handlungen bestehen.

Spieltheorie

Reziprozität in der Spieltheorie

Das Gefangenendilemma ist der einfachste und bekannteste Begriff in der Spieltheorie, weswegen auch die Reziprozität in dem wiederholten Gefangenendilemma – TIT FOR TAT Strategie – als Standardbeispiel der Reziprozität in der Spieltheorie gelten kann. Diese Strategie kann als einfache Übersetzung des allgemein bekannten Spruchs „wie du mir, so ich dir“ in die Bedingungen der Spieltheorie verstanden werden und wurde vor allem dank Robert Axelrods Buches Die Evolution der Kooperation bekannt.

Axelrod organisierte ein Computer-Turnier um das Programm zu bestimmen, welches sich im iterierten Gefangenendilemma am erfolgreichsten verhalten würde. Am Turnier nahmen Vertreter verschiedener Disziplinen teil, die sich bereits intensiv mit dem Thema des Gefangenendilemmas beschäftigt haben. Jedes Programm wurde mit jedem anderen, sowie auch gegen sich selbst als Gegenstück und gegen RANDOM – einem Programm, welches nach Zufall und mit der gleichen Wahrscheinlichkeit defektiert und kooperiert – verglichen. Das Turnier wurde von dem einfachsten, auf der reinen Reziprozität basierten Programm (zuerst Kooperation und dann Wiederholung der Entscheidung des Gegners aus dem vorherigen Zug) gewonnen – TIT FOR TAT, geschriebenen von dem Professor Anatol Rapoport.

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Gimp

Dank meines Freundes entdecke ich letztens vieles über Internet und Software, was mir vorher überhaupt nicht wahrgenommen habe. Eine dieser Entdeckungen ist die kostenlose open source Software, die problemlos teuere Programme von Microsoft, Adobe, etc. ersetzen kann. Das beste davon ist GIMP – GNU Image Manipulation Program. Gimp kann sogar den fortgeschrittenen Nutzer Photoshop völlig ersetzen. Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte ich mich stundenlang damit beschäftigen…

Psychologie

Fernsehwerbung – werden die Grenzen der Manipulation überschritten?

Ich hatte zirka fünf Jahren kein Fernseher, also vielleicht poste ich hier was ganz offenslichtliches, für mich war es aber ziemlich erschreckend. Ich habe nämlich gestern nebenbei den Film “Dolmetscherin” gesehen. Ich habe nicht besonders konzentriert geschaut, aber auf einmal hat etwas meine Aufmerksamkeit erregt. Die Grenze zwischen dem letzten Bild der Filmes und dem ersten Bild der Werbung war sehr verschwommen. Ich war genz kurz verwirrt und nicht ganz sicher ob es immer noch der Film ist oder schon die Werbung. Das war auch nicht das erste Mal wo ich gemerkt habe wie die Werbungspezialisten versuchen die Zuschauer auf diese Art und Weise zu manipulieren. Ist solches Verhalten überhaupt erlaubt? Rechtlich ist es wohl alles in Ordnung, aber mit Ethik hat es nich viel zu tun…